Hygiene-Schädlinge

Taubenzecke/Lederzecke (Argas reflexus)

Biologie:

Die Taubenzecke ist ca. 4-5 mm lang und hat acht Beine.Ihr Körper ist flach und hat eine eiförmige Struktur. Die Körperseiten sind muldenförmig nach oben gebogen. Vollgesogen erreicht sie eine Länge von bis zu 12 mm. Ihre Larven, Nymphen und auch das ausgewachsene Tier wandern aktiv zu den Wirtstieren. Sie sind sehr überlebensfähig und können sogar über Jahre hinweg hungern. Die Taubenzecke hält sich überwiegend in Taubenschlägen sowie in Ställen anderer Geflügelarten auf.
 

Schaden:

Die Taubenzecke saugt Blut vor allem von Jungtauben, Hühnern und Enten, die bei einem starken Befall verenden können. Sie gilt als Überträger der Geflügelspirochätose.

Die Zecken wandern bei Mangel an geflügelten Wirtstieren oft erst nach längerer Zeit in den benachbarten Wohnraum der Menschen ein und befallen diese dann auch. Sie verursachen beim Menschen starke Entzündungen und nur sehr schlecht verheilende Wunden. Auch ein Befall an Säugern ist möglich.

 

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